Sonntag, 22. Mai 2016

Alles Rhabarber oder was?

Genau in den Folgenden Rezepten steht der liebe Rhabarber im Mittelpunkt. Ich habe mir 4 neue Bücher gekauft und das eine sollte so oder so in meinem Schrank laden und die anderen 3 die sind einfach so mit reingesprungen. Ein Rezept habe ich mir aus dem Buch von Cynthia Barcomi - Cheesecakes, Pies und Tarts abgekoppelt und verändert, mein Traumbuch den ich liebe Käsekuchen aller Art. Als ich mir nun die Rezepte aussuchte und zu meinen eigenen umwandelte, da kam mir immer wieder in den Sinn ist er nun ein Obst oder ein Gemüse?
Und ich hab natürlich mich versucht schlau zu machen und dieses leckere Gemüse wie ich nun weiß wird nun jedes Jahr bei uns verarbeitet. Bei uns werden 3 verschiedene Sorten angebaut sie sich im Geschmack und Fruchtfleisch unterscheiden.

Alles Grün: Stiel und das Fruchtfleisch sind grün und die Stangen sehr dick. Im Geschmack ist dieser sehr säuerlich und so sehr gut geeignet für Konfitüren oder Kompott.
Alles Rot: Bekannt als "Red Valentina" und kommt aus Kanada sie wird benutzt für Kuchen oder Kompott, da sie ein zartes Aroma und milden Geschmack überzeugt. Ihr Fruchtfleisch ist rötlich und ihr Aussehen sticht im strahlenden Rot herraus.
Rot-Grün: Er hat grünes Fruchtfleisch und sein äußeres ist in Rot gehalten, er schmeckt leicht herb und hat wenig Säure. Ihn verwendet man gern auch für Kuchen oder herzhafte Gerichte.

So nun wisst ihr was über diesen kleinen/ großen Alleskönner :-) ich habe ihn zum allerersten mal verwendet. Sonst habe ich ihn nur bei meiner Oma mal in einem Kuchen gegessen........was ich für Rezepte heute für euch habe sind eine Rhabarber- Blaubeer- Dinkel- Tart, Rhabarber- Himbeer- Sirup, New York Cheescake mit Rhabarber- Topping, eine Zitronen- Rhabarber- Limo und eine Rhabarber- Himbeer- Konfitüre. Oh ja ihr lest richtig es sind diesmal so einige Rezepte aber nicht alle bekommt ihr jetzt. Heute gibt es erst mal für euch die Konfitüre und den Sirup. Den beim nächsten mal brauch ich den Sirup um damit meine anderen Rezepte aufzubauen.

So ihr lieben nun kommen mein Rhabarber- Himbeersirup und ihr benötigt für etwa 1 Liter:

500g Rhabarber
250g Himbeeren (Tk)
200g Zucker
250g Rohrzucker braun
300ml Wasser
1 Limette

1. Den Rhabarber waschen und die Enden abschneiden, nun den Rhabarber in 2-3 cm große Stücken schneiden. Die Stücken mit dem Zucker vermischen in einem Topf geben und gut über Nacht ziehen lassen.
2. Über Nacht sollte der Zucker aus dem Rhabarber Fruchtsaft gezogen haben. Nun den Topf nehmen, die Tk Himbeeren, Wasser hinzugeben und auf höhster Stufe aufkochen. Die Limette halbieren und während des erhitzens die Limette über den Topf ausdrücken so das der Saft rauskommt.
3. Wenn es kocht etwa 5 Minuten auf höhster Stufe kochen lassen und danach auf eine der kleinsten Stufen 30 Minuten köcheln lassen.
4. Den etwas abkühlen lassen und dann durch ein Mulltuch abseihen oder durch ein ganz feines Sieb. Den Sirup auffangen und dann noch mal 5 Minuten aufkochen. Den noch heißen Sirup in Flaschen abfüllen.

Fertig.




Jetzt kommen wir zu meiner  leckeren Rhabarber- Himbeer- Konfitüre und dafür benötigt ihr:

2 Beutel Gelierfix (3 zu 1)
1300g Rhabarber
700g Himbeeren (Tk)
600g Rohrzucker braun

1. Den Rhabarber säubern, klein schneiden und mit den Tk Himbeeren abwiegen.
2. In einem großen Kochtopf geben. 2 EL vom Zucker mit dem Gelierfix vermischen und in den Topf mit geben, nun alles bei mittlerer Hitze zum kochen bringen. Dabei das rühren nicht vergessen!!!
3. Nun 3 Minuten sprudelnd kochen, danach Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist. Diesen etwas an der Topfwand zerdrücken damit nicht zu große Stücken in der Konfitüre vorhanden sind.
4. Die heiße Konfitüre in Gläser füllen bis diese randvoll sind. Mit einem Schraubdeckel verschließen und sofort umdrehen, für 5-10 Minuten so auf dem Deckel stehen lassen.

Fertig







Samstag, 7. Mai 2016

Jule is back........

......Ja ihr lest richtig ich bin wieder da :-D
Nach fast einem Jahr Pause bin ich zurück und habe so einige Rezepte für euch. Manche fragen sich sicher was ich so die ganze Zeit getrieben habe. Nein auf Reisen war ich nicht sondern erlebte eine Torbulente Zeit mit meiner Familie, denn wir haben Zuwachs bekommen.
Nun beehrt uns seit diesem Jahr März ein weiteres Naschkätzchen in unseren Reihen und stellt alles auf den Kopf. Ich gebe mein bestes euch meine Rezepte vom letzten Jahr endlich mal online zu stellen, zwei davon findet ihr da schon auf meiner Facebookseite unter den Notizen. Vielleicht probiert ihr ja schon eins davon aus, meine Familie schwärmt über den Himbeerlikör.

Das Rezept was ich euch heute vorstelle ist aus meiner Gesellenprüfung, das Grundrezept habe ich natürlich mal wieder etwas verändert und es zu einem Hingucker gemacht. Die Torte zauberte ich zur Geburtstagsfeier von meinem Mann und mir als unsere Familien zum Kaffee vorbei kamen. Die Dekoration der Torte fiel im gegensatz zu der von meiner Prüfung sehr fruchtig aus. Damals hatte ich nur eine kleine Rispe Johannisbeeren pro Stück, driesmal ist sie mit einem Himbeer-Johannisbeerspiegel und Beeren überhäuft.

Ihr benötigt:

1x Mürbeteigboden

600ml Sahne
500g Joghurt
180g Zucker
2 Pkt Vanillezucker
100g Himbeeren
150g Johannisbeeren
13 Blatt Gelatine
Zitronenschale

Himbeeren
Johannisbeeren
Brombeeren
Erdbeeren

1. Joguhrt mit Vanillezucker und Zitronenschale vermengen, am besten ein Tag davor vorbereiten und so gut durchziehen lassen.
2. 12 Blatt Gelatine einweichen. Beeren putzen/abwaschen, die Johannisbeeren für die Torte von den Rispen entfernen (dies geht am besten mit einer Gabel).
3. Die Sahne kalt aus dem Kühlschrank aufschlagen. In der Zeit den Mürbeteigboden vorbereiten, das kann unterschiedlich passieren einmal mit Kuvertüre bestrichen oder zum anderen mit Konfitüre.
In meiner Prüfung habe ich mit Kuvertüre (Schokolade) eingestrichen, diese antrocknen lassen, Konfitüre drüber gestrichen und einen Biskuitboden der gedrittelt war draufgelgt.
4. Die Joghurtmasse aus dem Kühlschrank holen. Himbeeren mit den Johannisbeeren pürieren und durch ein Sieb geben, so ist das Püree kernlos.
Die Gelatine in einem Topf erhitzen und auflösen, wenn sie richtig aufgelöst ist vom Herd nehmen. Ein paar Löffel der Joghurtmasse in die noch heiße Gelatine geben um die Temperatur etwas anzugleichen. Nun die Gelatinemasse zügig in die Joghurtmasse arbeiten und die aufgeschlagene Sahne unterheben.
5. Die hälfte der Joghurt-Sahne-Masse auf den Boden verteilen und ab in den Kühlschrank. Die restliche Masse mit 3/4 des Püree vermengen. Diese auf der Torte im Kühlschrank geben und weiter kühlen.
6. Das eine Blatt Gelatine einweichen und danach im Topf auflösen, den restlichen Püree zu geben. Abkühlen lassen und dann auf die Torte als Fruchtspiegel verteilen. Jetzt muss die Joghurt-Sahne-Torte mindestens 4 Stunden kühlen.
7. Die Torte aus dem Ring vorsichtig lösen und die Beeren auf der Torte verteilen. Ich habe hierbei in der Mitte Freiraum gelassen, so lässt sich die Torte besser schneiden. Da so keine Beeren im Weg sind die in die Torte gedrückt werden können während man ein Stück schneidet.

Nun könnt ihr servieren :-)


Ich hoffe euch gefällt und schmeckt das Rezept von meiner Prüfung.
Viel Spaß beim ausprobieren.







Donnerstag, 9. Juli 2015

Knuspersommer 2.0


......Das Knusperstübchen geht dieses Jahr wieder mit ihren Knuspersommer an den Start. Auch wenn es letztes Jahr nicht geklappt hat unter die besten zu kommen versuch ich es auf ein neues.
Und vom Knusperstübchen hat mich ihre ZitronenTart zu meiner eigenen inspiriert und so entstand meine Maracuja-Zitronen-Tart mit Erdbeerswirl.
Da es so lange nichts zu lesen gab von mir bekommt ihr heute gleich 2 Rezepte zum lesen und nachbacken.
Wie ihr ja auch wisst liebe ich alle möglichen Torten, Kuchen usw mit Zitrone. Ja ich bin so richtig verknallt in Zitronencremes vor allem. Das hat auch seinen Grund nicht nur weil "Sauer lustig macht" sondern auch weil es bei warmen oder besser heißen Tagen frische verleiht. Daher mag ich auch Früchte die etwas säuerliches an sich haben. Also das perfekte für heiße Sommertage mit 30-40° und wenn man dann zu dieser Tart noch Wasser reicht mit einer Scheibe Zitrone drin, mhhhh ^_^ Erfrischend!! Soll ich euch noch was verraten ich habe heute meinen 100. Blogbeitrag geschrieben und was soll ich sagen mein Blog ist seit einer ganzen Weile wieder 1 Jahr älter geworden (und ICH hab es vergessen). Aber nun weiter im Text hier kommen sie meine Rezepte für den Knuspersommer:



Erdbeersauce

500g Erdbeeren
100 - 150g Zucker (je nach süße der Beeren)
Saft von 1 Zitrone

1. Die Erdbeeren putzen und vom Grünzeug befreien. Das wichtige beim putzen ist nicht in Wasser ertränken, Erdbeeren ziehen Wasser schnell auf daher nur kurz drunter halten.
2. Nun die Beeren halbieren oder noch kleiner machen je nach Größe. Diese dann mit dem Zucker in einem kleinen Topf oder in eine Wok-Pfanne zum kochen bringen und 20 Minuten köcheln lassen.
3. Die Erdbeeren etwas abkühlen lassen und pürieren, anschließend abfüllen in Flaschen.
4. Wer die kleinen Kerne oder Fruchtmark nicht mag kann die Sauce noch passieren. Hierfür die pürierte Sauce durch ein Sieb geben und abfüllen.

Die Erdbeersauce ist so vielfältig einsetzbar und für jedes Schleckermäulchen ein fruchtiger Traum. Bei uns kam sie schon auf Eis, in Sekt oder Wasser und auf der Tart als Swirl zum Einsatz. Also probiert sie einfach aus, ich freu mich auf euer Feedback.




Maracuja-Zitronen-Tart mit Erdbeerswirl

Teig
160g Dinkelmehl
40g Puderzucker
60g Butter (weich)
Abrieb von 1/2 Zitrone
2-3 EL Mandelmilch (gesüßt) 
oder Milch

Füllung
2 Maracujas/ Passionsfrüchte
2 Zitronen (Saft + Abrieb)
150g Zucker
400g Quark
400ml Joghrt
7 Blatt Gelatine oder 1 Pck gemahlene Gelatine
Erdbeersauce

Deko
Zitrone 
Maracuja
Erdbeeren
Himbeeren
Johannisbeeren 

1. Ich beginne gern mit dem Teig da er wie ein Mürbeteig ist und so gut gekühlt später sein sollte. Puderzucker, Dinkelmehl, Zitronenabrieb und die Butter in eine Schüssel geben, allen Zutaten zu einem krümeligen Masse kneten. Jetzt könnt ihr die Mandelmilch hinzugeben und nun langsam weiter kneten bis ein Teig entstanden ist. Diesen zwischen den Frischhaltefolie ausrollen, dann in die gefettete Form legen und andrücken. Die Folie abziehen und die Form in den Kühlschrank oder dem TK für mindestens 15 Minuten kalt stellen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
2. Jetzt den Sirup für die Füllung herstellen. Die Zitronen waschen und Schale abreiben, danach die Zitronen auspressen. Maracujas halbieren und mit einem Löffel dasInnere herrausholen, dies in ein feines Sieb geben und mit dem Löffel dan Saft von den Kern trennen. 
Den Saft mit Abrieb, etwas Zitronenfruchtfleisch, Zucker in einem Topf geben und zum kochen bringen. Wenn der Zucker aufgelöst umrühren und den Sirup weitere 15 Minuten Köcheln lassen. Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen.
3. Die Tart mit einer Gabel stibben und dann 15-20 Minuten backen. Der Rand und der Boden sollten gold-braun sein. Den Boden abkühlen lassen.
4. Die Gelatine in dem noch warmen Sirup auflösen. Nun den Quark mit dem Joghurt cremig rühren. Von der Quarkmasse etwa 4-6 EL in den Sirup geben und so die Temperatur etwas angleich. Nun die Sirup-Gelatine-Masse in die Quarkmasse geben und alles gut vermengen bis es schön cremig ist.
5. Die Creme auf der Tartboden verteilen. Nun kommt endlich meine Erdbeersauce zum Einsatz. Entweder ihr macht mit ihr Punkte auf die Oberfläche der Creme oder Linien, mit einem Zahnstocher durch die Sauce ziehen.
Die Tart in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen. In der Zeit die Erdbeeren halbieren, Zitrone in Scheiben schneiden. Wenn die Tartmasse fest geworden ist die Zitronenscheiben, Himbeeren und Erdbeeren dekorativ auf der Tart verteilen.

Ich habe nur eine kleine Tartform und konnte so noch 4 kleine Tarts machen, ja es waren 4 mein kleines Krümelmonster hat nur schon eine verputzt daher ist sie nicht mit auf den Bildern ;-) musste also von meinem kleinen Tester probiert werden und dann für gut befunden.

So und nun viel Spß beim weiterem Knuspersommer <3
Lasst es euch schmecken und noch vielen Sonnenschein

Liebe Zitrusgrüße eure Jule 










Donnerstag, 28. Mai 2015

Fruits.......

.......Are Back!!!!

Ja sie sind wieder da <3 und da freut sich so jedes Herz. Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und viele viele mehr. Wenn es draußen Wärmer wird und die Sonne sich immer häufiger blicken lässt, beginnen die süßen Früchte zu reifen.
Ich hoffe das ich bald bei meinen Großeltern Johannisbeeren und Himbeeren pflücken gehen kann ^^ den die sind meine absoluten Favoriten im ganzen Jahr mit den ich sehr gerne arbeite. Aber nun kommt das beste am Sommer oder besser dem Frühen Sommer schöne Obsttorten. Ihr habt richtig gehört Obsttorten mit viel Obst belegt einfach nach belieben oder mit einem richtigen Motiv belegt.
Da dies auch diesmal Thema der Zwischenprüfung ist, konnte ich nicht anders und habe mal meine erste zu Hause gemacht.
Wer mag es gibt eine Step-by-Step oder eine für ganz Fixe-Ungeduldige Anleitung mit Rezepten. Das Step-by-Step findet ihr hier auf meinem Blog und die für die schnellen finet ihr mit einem Klick hier ---> Obsttorte easy


Ihr benötigt für eine Torte 26-28cm:

1x Biskuit oder Wiener Boden (2-3x halbieren)
1x Mürbeteigboden

Für die Creme:

0,150g Milch
0,100g Sahne
0,045g Zucker
0,030-0,035g Krempulver (Pudding)

1. Die gesamte Milch mit dem Zucker zum Kochen bringen, in die Sahne das Krempulver mischen und vermengen. Danach den Sahne-Krempulver-Gemisch in die Milch geben und alles noch mal kurz aufkochen bis die Kreme andickt.
2. Vom Herd nehmen und auf einem Blech verteilen, darüber Zucker streuen damit sich keine Haut bildet.

Geleeguss:

30-35g Gelatinepulver
100g Wasser

400g Wasser
150g Zucker

400g Wasser oder Fruchtsaft
Fruchtsäure

1. Die Gelatine in kalten Wasser einweichen und gute 10-20 Minuten quellen lassen.
2. Wasser und Zucker zum kochen bringen. Die eingeweichte Gelatine in dem Wasser-Zucker langsam auflösen und langsam rühren damit keine Blasen oder Schaum entsteht.
3. Zu dem Wasser oder dem Fruchtsaft noch etwas Fruchtsäure geben wenn ihr welche habt.
4. Nun alles zusammen machen und langsam vermengen beim rühren ;-)


Obstbelag:

Erdbeeren
Ananas (aus der Dose)
Himbeeren
Mandarinen (aus der Dose)

1. Einen Mürbeteigboden mit Konfitüre einstreichen und dann ein Boden darauf legen mit  einen Tortenring begrenzen. Creme darauf verteilen und wieder einen Boden darauf.
2. Auf diesen dann noch mal Creme streichen und gut darauf achten das eine glatte Fläche entsteht und die Creme bis zum Rand geht (etwas an Creme noch übrig lassen). Kühl stellen!!
3. Nun das Obst schneiden und schon mal überlegen wie ihr die Torte mit dem Obst belegen wollt.
Die Torte nun aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Obst belegen.
4. Die Torte nun Angießen so das die Früchte ganz fein bedeckt sind, diese dann kalt stellen das der Gelee richtig anzieht (so verringert sich das die Früchte später abheben). Nach dem Erkalten den restlichen Gelee aufgießen bis alle Früchte bedeckt sind, dann wieder kühl stellen das dauert 2-3h.
5. Die Torte vorsichtig aus dem Ring lösen.
Dieser Schritt ist für Erfahrene: bis zum Anfang der Obst-Geleeschicht mit Creme einstreichen und dann rändern (Kokosraspeln oder Schokostreusel)






















Sonntag, 29. März 2015

Stups.....

......der kleine Osterhase fällt an dauernd auf die Nase. Dieses Lied schwirrt mir seit ich die kleinen Hasenkekse gemacht hatte immer wieder im Kopf herrum. Am Freitag laß ich dann in der Kita meines kleinen Monsters von einer Osterfeier........da aber schon einige für Kekse eingeschrieben waren überlegte ich was ich als gesunde süße Leckerei da mitbringen könnte. Ich dachte da sofort an einen Rübli- oder Karottenkuchen und dieser ist noch besser als mein erster ;-)
Da es in den Kitas einige neue Vorschriften gibt was das mitbringen von Kuchen betrifft und ich keine Möglichkeit habe es bis zur Kita zu kühlen musste eine Alternativ Lösung her. Anstelle der Frischkäsecreme habe ich einen Überzug mit weißer Schokolade gemacht und das beste ist verwendet habe ich wieder Dinkelmehl. Für die unter euch die ihn nur für die Kaffetafel machen wollen zu Ostern oder mal zwischen durch gebe ich euch auch das Rezept der Creme mit dazu. Dieser Karottenkuchen ist auch total einfach und simpel zu machen ohne viel Aufwand.

Karottenkuchen 2.0 (Backform 30x40cm oder A4)

300g Möhren (geschählt)
Zitronensaft

250g Butter (weich)
250g Zucker
1 Pck Vanillezucker
8 Eier (M)
1 Prise Salz

400g Dinkelmehl
100g gemahlene Mandeln
1 Pck Backpulver

Frischkäsecreme:

400g Frischkäse
150g Puderzucker

1. Karotten schälen, waschen und dann raspeln, ich habe dafür diesmal größere gemacht und nicht ganz so feine. Die Karotte so dann mit Zitronensaft beträufeln.
Backofen vorheizen auf 200°C O/U.
2. Die weiche Butter mit den ganzen Zuckern cremig schlagen,die Eier langsam unterarbeiten.
Die trocken Zutaten (Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Salz) mischen und dann die Butter-Zucker-Ei-Masse vorsichtig unterrühren. Nun die Möhrenraspeln mit einem Kochlöffel oder ähnliches mit der Teigmasse vermengen.
3. Die Karottenkuchenmasse in die Form zum Backen füllen und gleichmäßig verteilen. In den Backofen für 30-40 Minuten backen und nun die Temperatur auf 175°C runterdrehen. Nach dem backen den Kuchen auskühlen lassen.
4. Wer nun die Frischkäsecreme mit macht sollte diese nun anfertigen: Frischkäse, Puderzucker (gesiebt) und Zitronensaft zusammen glatt arbeiten. Wenn der Boden richtig ausgekühlt die Frischkäsecreme darauf verteilen. Nun kann man auch noch Marzipanmöhren je Stück als Dekoration drauf legen.

Wer einen Hasen machen möchte macht die Schritte: Den Boden vollkommen auskühlen lassen und sich eine Vorlage von einem Hasen machen. Diese dann auf den Karottenkuchen legen und dann mit einem scharfen Messer nachschneiden. Weiße Schokolade schmelzen und über den Hasen verteilen, noch bevor die Schokolade fest ist habe ich mit Kokosraspeln das Schwänzchen des Hasens kuschlig werden lassen. Mit Zuckerschrift könnt ihr jetzt Details auf den Hasen malen (dazu habe ich die Zuckerschrift von Dr. Oetker mit Schokoladengeschmack genommen), für die Nase und Ohren kam eingefärbte Zuckerglasur zum einsatz.

Fertig!!


Ich finde diese Version des Karottenkuchens sehr gut. Geschmacklich ist er nicht zu süß und durch die groberen Karottenstreifen sehr saftig. Man könnte ihn sogar waagerecht halbieren und füllen dafür die Doppelte Menge bei der Frischkäsecreme nehmen, füllen und einstreichen. Viel Spaß nun mit meinem Karottenkuchen 2.0, ich berichte euch später wie er in der Kita angekommen ist.
Mein Fazit zu diesem Kuchen ist auch das er sehr Anfängerfreundlich ist und eigentlich wenig schief gehen kann.
Nun wünsch ich euch baldige schöne Ostern und viele bunte Eier für die Kleinsten.
Eure Jule <3











Samstag, 28. März 2015

Wer schaut den da Vorbei?

Bald ist Ostern und bei mir haben schon zwei Freunde von Ostern vorbei geschaut.........und für mich war einer der beiden das erste mal bei mir ;-)
Ein kleines weiches Lämmche mit Orangen-Note und ein paar Vanille-Hasen haben den Weg zu mir gefunden und haben an unserer Kaffeetafel einen Platz gefunden oder wohl eher auf. Die kleinen Hasen fand mein kleines Keks-Monster so toll das er unbedingt welche in die Kita mit nehmen musste.

Wenn ihr euch fragt wie kann den Jule noch nach Arbeit so viel Energie finden und solche Dinge machen........naja es ist halt meine Leidenschaft und ich freu mich immer über Feedback von euch. Und wisst ihr was mich noch inspiriert? Es wird FRÜHLING <3 oh ja und bei mir blühen die ersten Zweige mit Kirschblüten an meinem Osterstrauß den mein kleiner ganz alleine Geschmückt hat. Das beste ist ihr braucht noch nicht mal viel für die Häschen und das Lamm. Ach ja und was ich euch noch verraten kann ;-) ich steige immer mehr von Weizenmehl auf Dinkelmehl um.



Für das Lämmchen (0,5-0,8 ml)

1 Orange oder ein Päckchen Orangenschale (Dr. Oetker)
75g Butter (weich)
100g Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 Eier (M)
100g Dinkelmehl
25g Stärke
1 Prise Salz
1 gestrichenen Tl Backpulver

Kokosraspeln 
weiße Schokolade (geschmolzen)

1. Backofen vorheizen auf 150°C Umluft.
Die Schale der Orange abreiben und den Saft auspressen.
2. Die weiche Butter mit dem Zucker+Vanillezucker und der Prise Salz schön cremig rühren. Dann die Eier langsam unterarbeiten.
3. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und das dann unter die Ei-Zucker-Butter-Mischung heben. Etwas von dem Orangensaft zu dem Teig geben.
4. Nun eine Lämmchenform nehmen (sollte von der Menge wie oben genannt sein), diese auf dem Kopf gestellt füllen und auf unterster Schiene etwa 35 Minuten backen. Nach dem backen 10 Minuten auskühlen lassen, danach das Lämmchen aus der Form nehmen.
5. Die weiße Schokolade schmelzen und damit das Lämmchen einstreichen, kurz vor dem fest werden der Schokolade die Kokosraspeln darauf streuen.
Wer mag kann es in ein Körbchen geben mit Gras und ihm ein Schleifchen umbinden.



Für die Häschen:

Mürbeteig 
-> daraus Hasenkekse ausstechen

Weiße Schokolade
Zuckerschrift (Rosa, Braun, Weiß)
Möhren aus Marzipan


1. Mürbeteig wie hier beschrieben herstellen und backen --> Link
2. Mit einem Pinsel die flüssige weiße Schokolade auf die Hasen aufstreichen und trocknen lassen.
3. Als nächstes dann mit Zuckerschrift Nasen, Augen, Barthaare und Ohren malen. Etwas Zuckerschrift auf die Marzipankarotte geben und auf den Hasen leicht andrücken.
Alles noch mal antrocknen lassen.

Fertig!!!



Es ist eigentlich nicht viel Aufwand und dennoch kommt ein schönes Ergebnis raus.
Ich wünsche euch nun viel Spaß beim selber ausprobieren ;-)
Bald folg noch ein Osterbeitrag von mir.



Liebe Grüße Jule